Direktgesteuerte Magnetventile benötigen für die Schaltfunktion keinen Mindestbetriebs- bzw. Differenzdruck, sie arbeiten von 0 bar an.
Das Dichtelement ist mit dem Anker (Kern) gekoppelt. Im stromlosen Zustand ist das Ventil geöffnet und der Kern mit seiner Dichtung wird durch die Federkraft in einer Position gehalten, die den Ventilsitz frei lässt und somit das Durchströmen des Mediums ermöglicht.
Liegt Spannung an, wird der Anker (Kern) mit der Dichtung nach unten verschoben und drückt mittels des Stabes die Dichtung in den Sitz und schließt das Ventil.
Der maximale Betriebsdruck und der Volumenstrom hängen direkt vom Sitzdurchmesser (DN) und der Magnetkraft ab.