Direktgesteuerte 3/2 Wege Magnetventile benötigen für die Schaltfunktion keinen Mindestbetriebs- bzw. Differenzdruck, sie arbeiten von 0 bar an.
Sie haben drei Anschlüsse (1, 2 und 3) und der Anker (Kern) hat zwei Ventilsitze.
Wechselseitig bleibt immer ein Ventilsitz geöffnet bzw. geschlossen.
Funktionsbeschreibung:
Die Wirkungsweise des Magnetventils ist abhängig von der Anschlussbelegung, das heißt, wie die Anschlüsse mit dem Fluidsystem verbunden sind.
Das Magnetventil ist geschlossen.
Der Anschluss 1 ist mit dem Zulauf, der das Medium führt, verbunden und der Anschluss 2 bildet den Ventilausgang. Anschluss 3 ist die Entlüftung oder der Rücklauf.
Der Elektromagnet ist stromlos und der Anker (Kern) mit seiner Dichtung wird durch die Feder auf den unteren Ventilsitz gedrückt und sperrt Anschluss 1 (Zulauf) ab. Der Anschluss 2 (Ausgang) ist mit Anschluss 3 (Rücklauf) verbunden.
Direktgesteuerte 3/2 Wege Magnetventile benötigen für die Schaltfunktion keinen Mindestbetriebs- bzw. Differenzdruck, sie arbeiten von 0 bar an.
Das Magnetventil ist geöffnet.
Am Magnet liegt Spannung an und der Anker (Kern) wird in die Magnetspule hineingezogen, wobei der Anker mit seiner oberen Dichtung durch die Feder auf den oberen Ventilsitz gedrückt wird.
Anschluss 3 (Rücklauf) ist damit abgesperrt. Durch die Bewegung des Ankers nach oben wird auch der untere Ventilsitz geöffnet und das Medium kann von Anschluss1 (Zulauf) nach Anschluss 2 (Ausgang) fließen.
Bei diesen Magnetventilen verursacht eine Druckerhöhung die Verringerung der zur Öffnung des Ventils erforderlichen Kraft. Ist der Druckunterschied zwischen dem Zulauf und Ausgang (Verbrauch) größer als der maximal Wert für den das Magnetventil ausgelegt wurde, kann das Magnetventil auch öffnen, ohne das am Magnet Spannung an liegt.